Rötliche Tabletten in einem Blister

Eingerissene Mundwinkel bei Aknenormin

Mundwinkel reißen nicht nur durch fehlende Spurenelemente oder bei einem Vitaminmangel ein. Auch Medikamente tragen einen großen Teil dazu bei. Warum gerade Aknenormin dazu gehört, erfahren Sie hier.

Aknenormin – was ist das?

Wie der Name schon vermuten lässt, wird Aknenormin zur Behandlung von Akne verwendet. Aknenormin gibt es als Gel zur äußerlichen Anwendung, als auch in Tablettenform zur innerlichen Anwendung. Wird Aknenormin innerlich angewendet, so wird die einzunehmende Dosis vom Hautarzt festgelegt. Dies ist wichtig, da je nach Körpergewicht, Geschlecht und Alter verschiedene Dosierungen eingenommen werden müssen. Die Dauer der Einnahme legt der Arzt ebenfalls fest.

Vereinfacht gesagt sorgt der Wirkstoff Isotretinoin von Aknenormin dafür, dass die Poren der Haut verkleinert werden. Somit wird weniger Talg abgesondert, die Poren verstopfen nichtmehr und Akne wird somit eliminiert.

Der Grund für eingerissene Mundwinkel durch Aknenormin

Aknenormin an sich sorgt nicht für eingerissene Mundwinkel. Die Beschwerden entstehen durch die vielzähligen Nebenwirkungen von Aknenormin. Einige dieser Nebenwirkungen sind zum Beispiel:

  • Erhöhte Sonnenempfindlichkeit der Haut
  • Schuppung und Rötung der Haut
  • Trockene Haut sowie Schleimhäute
  • Nasenbluten

Die austrocknende Wirkung des Medikamentes führt dazu, dass vor allem dünne Hautstellen wie Mund oder Ohrläppchen schnell an Feuchtigkeit und Elastizität verlieren.

Durch diese extreme Austrocknung werden auch die Mundwinkel in Mitleidenschaft gezogen. Eingerissene Mundwinkel und sehr spröde Lippen sind dann oftmals nur eine Frage der Zeit.

Behandlung von eingerissenen Mundwinkeln während einer Aknenormin Therapie

Während einer Aknenormin Therapie trocknet die Haut an vielen Stellen des Körpers aus. Teilweise ist dieser austrocknende Effekt so extrem, dass nur mit Cremes oder Salben entgegengewirkt werden kann. Mehr dazu erfahren Sie unter Salben für eingerissene Mundwinkel.